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Kinder, Kinder!

  • Als ich Kind war, (zwischen 1960 und 75)
  • Kindheit, eine Projektion der Erwachsenen?
  • Mit Erwartungen gespickte Kinderwelt
    • Wunderkinder
    • Kleider fördern Rollen
    • Für Kinder geschrieben
  • Kindsein-gefördert?
  • Als Berühmtheiten Kinder waren
    •  Religionspersönlichkeiten
    • PolitikerInnen
    • WissenschaftlerInnen
    • Künstler und Abenteurer
  • Wünsche und Gedanken zur Kindheit


Kindheit. Etwas, das nie wieder so sein wird, wie es war und doch stets präsent ist. Sie befindet sich hinter dem Vorhang, der Bewusstes vom Unbewussten trennt, lugt in die Welt hinaus, ohne je ans Licht zu treten obwohl sie weiß, sich bemerkbar zu machen: in den Träumen, den Emotionen, sowie gerne jenen Handlungen, die dem Geplanten zuwider laufen. 

Das Kind in uns verweigert sich der Routine. Es würde uns so gerne lehren, die Dinge mit Staunen, wie wenn man sie zum allerersten Mal wahrnähme, zu erfahren. Die Hauptsache im Leben ist das Kind, das seinen Weg ins Erwachsenwerden selber findet und sich nicht vorschreiben lässt, was Erwachsensein zu bedeuten hat.

Kindheit hat sich verändert.

Die verstorbene  Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger meinte, sie verstünde die Kinder von Heute nicht mehr . Vielleicht aber ist Kindheit nicht anders, nur die Erwachsenen gehen anders mit Kindern um, mit den Konsumenten von morgen. Vielleicht sollten wir aber unsere Kindheit und frühere Kindheiten reflektieren, um die jetzt Heranwachsenden besser zu verstehen.

Marlen Haushofer schrieb über den „Himmel, der nirgendwo endet“, jenen eines burschikosen Mädchens, dessen Kindheitsdasein abrupt mit der Pubertät endet.

 

Das titelgebende „Fleckchen Himmel“, ist eine „tiefblaue Gasse,  das einzige Stück Außenwelt, das das zweieinhalbjährige Mädchen Meta vom Grund eines alten Regenfasses erkennt, in das es strafweise gesetzt wurde. Meta, die Hauptfigur, will die überwältigende Außenwelt mit allen Sinnen einverleiben. Episode für Episode schreitet der Weg des fantasievollen, sich selbst überlassenen Mädchens zum Erwachsenwerden fort, enthüllen sich Beziehungen zu den Eltern und seinem Bruder, deren Lebenswelt, Metas Erlebenswelt; ohne Handlung, durch körperliche Erfahrungen und Gefühltes.

Das Gefühl einer übergroßen Welt in einem kleinen Ausschnitt der Kindheitswahrnehmung, hatten wir es auch nicht einst erlebt? Ich holte mir dieses Gefühl mit fast dreißig in einem Kindermuseum zurück, als ich überdimensioniert gestaltete Möbel erklomm, so wie ich sie als Zwerg von fünf-sechs Jahren erklimmen musste und ich legte meinen Kopf in den Nacken, sodass der Baum, der hinter meinem Sessel stand, auf mich herab zu stürzen schien und der Himmel sich endlos blau und selbst dem riesigen, alten Baum übermächtig ausbreitete. Es kam kurz zurück, dieses Ausgesetzt-sein, ohne dass mir meine Geborgenheit abhanden kam. Das Übermächtige, das ich durch kleine Annäherungen einteilen wollte, ohne Maß, nur bestimmt durch das, was ich mit meinen Sinnen gut erfassen konnte, damals mit fünf,sechs Jahren, als ich Kind war.

Als ich Kind war,

wurde mein frühes kindliches Dasein noch in Schwarzweißfotos, und zwei- drei kurzen 8 Millimeter Filmen festgehalten die auf einem Filmbetrachter per Hand abgespult wurden, sodass ich bei falscher Geschwindigkeit entweder in Zeitlupe dahinwackelte oder wie eine Ameise auf der Flucht vor mich hinraste. Ich kam weder mit meinen ersten Gehversuchen ins Facebook noch auf You Tube, sondern, gut sortiert, ins Fotoalbum.

 

Ich hatte kaum „Babyspeck“, schleckte Lutscher, aß Krachmandeln und Seidenzuckerl, Karamellbonbons und handlich kleine Schokoladeriegel sowie Pommes Frites, massenweise Soletti und Popcorn, kaute Bazooka Kaugummis mit denen man so große Luftblasen machen konnte, dass sie, wenn sie platzten, am Haaransatz kleben blieben.

 

Ich blieb schlank, weil ich turnte und tobte. Was bitte war Bulimie? Meine Lebhaftigkeit und leichte Fahrigkeit schlug sich in einer nicht ganz optimalen Betragens- und formalen Urteilsnote nieder, und nicht in Ritalingaben gegen ADHS. 

 

In der Volksschule mussten wir Mädchen vor Verlassen des Schulgebäudes noch einen Knicks und die Buben einen Bückling machen. Ich schwänzte mit Wissen der Eltern paar Mal im Jahr die Schule, besonders als sich die ersten Pubertätsvorzeichen in Form von Stimmungsschwankungen bemerkbar machten. 

 

Niemand ahndete dies und es wirkte sich auch nicht besonders auf mein Schulzeugnis aus.

Und dann erst die Freizeit!

 

Ich ging einfach zu Freunden zum Spielen ohne anzurufen, und traf meine Kinderspielbande, am Spielplatz, wo ich Gummihüpfen, Cowboy und Indianer, Räuber und Gendarm spielte.

 

 

Ich ließ mich auf Ringkämpfe ein, damit ich ranghöhere Rollen bekam, wie etwa Cowboy statt Indianer, und landete regelmäßig am Grasboden, weil ich die Kleinste war. Außerdem drehte ich mich am Ringelrad mit anderen um die Wette, bis die anderen alle vor Schwindel runterkippten.

 

Ich trank Wasser direkt aus dem Wasserhahn, auch aus dem Ausgussloch des Wasserspeiers meines Spielplatzes, das sich im Mund einer auf dem Bauch liegenden bronzenen Kinderstatue befand.

 

Dieses Stück Metallrohr war von unzähligen Händen und Mündern blitzblank gescheuert. Das einzige, was ich mit den anderen Kindern fürchtete, war der strenge und manchmal auch fiese Parkwächter.

 

Im Winter rodelte ich die letzten Meter nach dem Rodelhügel auf der Autostraße hinunter, die quasi vor Straßenbahnschienen in eine Hauptverkehrsstraße mündete. Man sah keine Ski- oder Fahrradhelme.

 

Ich fuhr mit meinem blitzblauen Roller Wettrennen gegen die Straßenbahn, auf die man aufspringen konnte, wenn sie abfuhr.

 

Ich stieg auf Glasscherben, schürfte mir unzählige Male Hände oder Knie auf, blieb mal in einer Astgabel kopfunter hängen, planierte mit dem gestürzten Roller oder später mit dem zusammenklappbaren Minirad ein paar Meter lang den Spielplatzschotter, es passierte einfach, meine Wunden verschorften und ich war ganz ungeduldig, den Schorf abzukratzen und das Wunder der neu gebildeten, zarten Haut zu sehen.

 

Ich hatte eine Kindheit ohne  viele vorbeugende Gesetze (jedoch mit einem strengen Jugendschutz).

 

Als die Kindheit, jedoch nicht meine Kindlichkeit mit der Pubertät endete und ich mich nicht nur mit mir, sondern mit der Welt draußen beschäftigte, waren es Nachrichten vom Terror, (damals deutsch, italienisch und palästinensisch) die in meinem Bewusstsein meine unmittelbare, paradiesische Welt beendeten, aber der Ausblick auf die Freiheit der Religion, Berufswahl, Bildung, der Wahl der „sozialen“ Lebensform machten das Erwachsenwerden schmackhaft.

 

Die Aussichten, als Frau selbstbestimmt zu leben, waren damals ziemlich gut. Die Hippiebewegung hatte die bürgerliche Ordnung gesprengt und eine Atempause verschafft, bevor sie selbst zum Vorläufer der Globalisierung wurde und den Gegentrend durchentworfener und gestylter Umwelt, von der Kleidung über Genussmittel bis zum Lebensraum (selbst im Hippiestil) zwangsläufig auslöste.

 

1980 wurde ich per Gesetz volljährig...und eine Erwachsene der Postmoderne. Doch was mich glücklich macht ist, dass mir mein inneres Kind nie wirklich abhanden gekommen ist.


Kindheit; eine Projektion der Erwachsenen?

Allegra, einige Zeit vor dem Fernsehruhm. Aufnahme: A.T.H.
Allegra, einige Zeit vor dem Fernsehruhm. Aufnahme: A.T.H.

Es kommt praktisch nicht vor, dass Kinder über Kindheit schreiben, sie erleben und reflektieren anders als Erwachsene.

 

Es ist, als ob die Erinnerung an die Kindheit erst reifen müsse, wie Wein oder Käse, bevor sie genossen und verdaut werden kann.

Erinnerungen an die Kindheit sind bewertet, verarbeitet bevor sie abgelegt werden, und es sind Ereignisse der Kindheit, die die Farbe der persönlichen Identität festlegen. John Kotre (in der Strom der Erinnerung): Das autobiografische Gedächtnis wartet ab, wie sich Ereignisse entwickeln, bevor sie archiviert werden. Sätze wie „beim Spielen war ich immer die Kleinste“ sind nicht einfach eine Erinnerung, sondern quasi Titel des Selbstbildes. „Das erste Mal“ ist eine mythische Erinnerung aus einer Lebensphase und beschreibt unsere Beziehung zu Erinnerungen und Ereignissen.

 

Als Philippe Ariés 1975 „Die Geschichte der Kindheit“ veröffentlichte, provozierte er eine Menge Debatten. Er wollte die Frage beantworten, „wie der von Moral und Pädagogik besetzte Raum der Kindheit eigentlich genau entstanden war?“, schrieb Detlef Berentzen zur WDR- Sendung: „Die Erfindung der Kindheit. Philippe Ariès und die Folgen“, am 29.11.2014

Die These, es habe im Mittelalter keine Kindheit gegeben, ist von der Forschung ausführlich und überzeugend widerlegt worden. Doch ist die Grundaussage von Bedeutung, dass Kindheit sich verändert und als historisches Phänomen betrachtet werden muss. 

Mit ERwartungen gespickte Kinderwelt

Es gibt Konstanten, welchen Kinder zu allen Epochen unterliegen, etwa den Begehrlichkeiten der Erwachsenen, die sich in Kindern gespiegelt sehen wollen.

Kinder sind Objekte von Erwartungen, was mitunter eine große Last sein kann.

Die Spartaner erwarteten sich, dass ihre Kinder Krieger würden und härteten sie unnötig grausam ab. Die Römische Väter bekannten sich nicht zu den Kindern, die ihnen nicht gefielen und setzten sie sogar aus.

In Dynastien (ob reiche Familien oder Herrscher) waren Kinder, bevor sie überhaupt gezeugt waren dafür vorgesehen, die Vormacht zu erhalten und die Generationenlinie weiter zu führen und zu behaupten.

 

Man gibt ihnen Namen, die, wie man mittlerweile weiß, sehr wohl prägen: Chantals werden immer noch oft als dümmer angesehen als Sophies, und ein Kind das Romeo heißt wird durchaus von den Assoziazionen bedrückt, die Eltern damit haben und dem Spott bedrängt, dem sie von Gleichaltrigen ausgesetzt sind.

Und die Kinder? Die erwarten sich Liebe und Zuwendung, bevor sie die Erwartungen von Erwachsenen übernehmen, die sie zu haben müssen glauben.

 

Wunderkinder

 

Liszt und  Mozart waren hochbegabte Kinder auf dem Gebiet der Musik. Wer kennt schon Teresa Carreno, 1853-1917, eine Pianistin aus Venezuela, die 1863, also mit zehn Jahren vor Abraham Lincoln spielte? Man sagt zwar, zum Genie wird man geboren, zum Wunderkind gemacht, aber ohne Rohmaterial keine Qualität. Musizierende Kinder sind auch niedlicher als Mathematikgenies und Intelligenzbestien. Sie bezahlen aber oft für ihre Niedlichkeit einen hohen Preis: Der Vater Michael Jacksons soll seinen Sohn auf einer heißen Herdplatte tanzen haben lassen und in einem Interview gab er zu, ihn mit dem Gürtel ausgepeitscht zu haben. Mozart schreibt in einem Brief vom Cellisten Zygmontofsky, der von seinem Vater mit Hunger und Schlägen dressiert wurde und mit 11 Jahren verstarb.

 

Ronan Farrow, der Sohn von Mia Farrow und Woody Allen, der mit 16 in Yale studierte und mit 17 Praktikant im weißen Haus war, dürfte nicht als niedlich gegolten haben. Judith Polgar war ein Schachwunderkind. Ansonsten tauchen Kinder,die besondere Leistungen in Mathematik, Naturwissenschafte oder Sprachen erbringen, seltener in den Medien auf. Christian Heinrich Heineken starb 1725 im Alter von vier Jahren und vier Monaten und soll bewandert in Geschichte, Geographie, Jurisprudenz und Astronomie gewesen sein und noch dazu drei Sprachen gesprochen haben.

 

Moritz Frankl, 1873 geboren, galt als Rechenmaschine, war aber unfähig, anderes Wissen geordnet zu erwerben. Er wurde bei Diebstählen erwischt und landete in einer Budapester Irrenanstalt. Gut möglich, dass er das Asperger Syndrom hatte oder Autist war, was man damals nicht kannte. (Darauf kam man erst im zwanzigsten Jahrhundert.)

 

Die Tragödie der Wunderkinder ist, dass sie bewundert werden, aber selten um ihrer selbst willen geliebt. Ich kenne persönlich ein Kind, das ein großes Talent war und Preise abräumte aber darunter litt, dass sein Vater stolz mit seinen Leistungen prahlte, denn es fühlte sich darauf reduziert. Es brauchte einen Gutteil seines Erwachsenenlebens, um mit sich selbst im Reinen zu sein, gleich ob es als Sängerin umjubelt wurde, oder nicht. Es handelt sich um meine Halbschwester und auch ich war nicht davor gefeit, mit ihr anzugeben. Aber wenigstens beruht es auf Gegenseitigkeit: Sie gibt auch mit mir an und wir wissen beide, dass wir uns nicht wegen der Leistungen mögen, sondern weil wir uns zugetan sind.

Kleider fördern Rollen

 

Die  sich laufend verändernde Anatomie der Kinder verlangt entsprechend anpassungsfähige Schnitte. Sie in verkleinerte Erwachsenenkleider zu stecken, nimmt sie nicht für voll. Kinder mögen es aber durchaus, wenn deren Kleidung in kleinen Details zitiert wird, besonders, wenn sie an berufs- und standesspezifische Rollen erinnert. Welches Kind möchte nicht Prinz oder Prinzessin seiner Eltern sein, sofern die Behübschung nicht zur Last wird und der freien Entfaltung im Weg steht?

 

Die Wahl der Farben für Kleinkinder hat an sich nichts mit den Präferenzen der Kinder zu tun. Die Babyfarben Hellblau für Jungs und Rosa für Mädchen etwa. Ursprünglich war weiß die Farbe für Kinder, da weiße Baumwolle ausgekocht werden konnte. Rot stand ursprünglich für das männliche Prinzip. Es ist eine vitale Farbe, die den Sympathikus anregt. Rot fördert nach neuesten Erkenntnissen die Aufnahmefähigkeit für Details.

Blau ist die geistige, weibliche Farbe, es spricht das vegetative „Ruhesystem an. Blau rege die Kreativität an und fördere so neue Lösungsstrategien, berichten Ravi Mehta und Juliet Zhu von der University of British Columbia in Vancouver in „Science“ 

Anfang des 20. Jahrhunderts steckte man Buben in schmutzresistente blaue Matrosenanzüge. In den vierziger Jahren wurde rosa für Mädchen und hellblau für Jungs von Amerika ausgehend zementiert, obwohl Frauenzeitschriften in den 1920er Jahren rosa noch als Farbe für junge Burschen priesen. Rosa schwächt und besänftigt, denn Rosa ist gezähmtes Rot.

Wie auch immer Farben und Formen der Kinderkleider wirken, eins ist gewiss, auch sie sollen Kinder beeinflussen, je nach dem, wie sie für dass Image, für Geschlechterklischees ja sogar für den sozialen Status dem Zeitgeist entsprechend interpretiert werden.

FÜR KINDER GESCHRIEBEN?

 

Kinderliteratur entstand erst im 18. Jahrhundert. Anfänglich noch moralisierend, generierten die Erwachsenen im Biedermeier das Bild des niedlichen, reinen Kindes, dem auch literarisch Rechnung getragen wurde. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es eine Kehrtwende: Abenteuer statt pädagogischer Belehrung und Lust am Schreiben. Mit dem Wachstum der Städte und der Urbanisierung kam Zivilisationskritik auf, wie etwa im Dschungelbuch, abgelöst von der Lust am Fabulieren und Fantasieren. In den 70-ern endet die heile Welt und ein gewisser Realismus hielt Einzug. Der Erfolg der gegenwärtigen Kinderliteratur, die märchenhaft verzaubernd wirkt, ist wohl auch darauf zurückzuführen, dass man mit ihrer Hilfe sekundäre Objekte unter die Jugend bringen kann; sogenannte Merchandising- Produkte wie Verkleidungen oder Spielsachen, wobei die Filmindustrie bei der Vermarktung kräftig mitwirkt.

Kinderlieder des 18. Jahrhunderts drücken aus, wie man sich das Kindsein vorstellte. (Schilling-Sandvoß, Katharina: Kinderlieder des 18. Jahrhunderts als Ausdruck der Vorstellungen vom Kindsein - In: Kaiser, Hermann J. [Hrsg.]: Geschlechtsspezifische Aspekte des Musiklernens. Essen : Die Blaue Eule 1996, S. 170-189 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-103307) Sie sollten der sittlichen Erziehung und der Beförderung der Tugend dienen.

 

Viele der traditionellen Kinderlieder des zwanzigsten Jahrhunderts verankern Fertigkeiten, (Kuchenbacken, Wäschewaschen, Obst ernten) wobei durchaus Mädchen angesprochen werden.  Dadurch, dass sie durch Bewegungen und Rundtänze begleitet werden, fördern sie aber die Hirnentwicklung. Denn Zuhören, Gesang, koordinierte Bewegung, Wahrnehmung, motorisches Gedächtnis und Lerngedächtnis werden geschult. Ob man es glaubt oder nicht, ein Kind das sich nie bewegt hat, nie synchron mehrere Dinge gleichzeitig tun kann, kein Rhytmusgefühl bekommt, wird sich später mit dem schulischen Lernen schwer tun.

Kindsein, wird das gefördert?

Ja, sagen alle Eltern, und sie tun ihr Bestes, jeder auf seine Art. (Normalerweise). Das ist nicht leicht in einer Zeit, wo sie ihre Kinder, müde von der Arbeit, nur wenige Stunden am Tag sehen und öffentliche Institutionen, aber auch mehr und mehr Medien die Beschäftigungsaufgaben übernehmen.

Kindsein in Gesellschaften reflektieren und fördern, damit die Jüngsten einfach Kind sein dürfen und jeglichen Raum  bekommen, um sich entwickeln zu können; passiert das, passierte das, frei von politischem Kalkül?

Mitnichten.

 

Vielleicht muss es so sein, dass kleine Erdenbürger dereinst politisch mündige Menschen werden und dass sie die Gesellschaft in der sie aufwachsen und die sie nährt, in Zunkunft nähren und erhalten. Aber muss es sein, dass sie ausschließlich ehrgeizigen Zielen älterer Menschen dienen?

 

Kann es eine Optimierung ohne Limit geben? Müssen kleine Konsumbürger herangezogen werden, die nichts anderes im Sinn haben, als zu besitzen, was Prestige verspricht? Wollen wir Menschen, die sich Ressourcen und Informationen holen, wie es sich andere für sie vorstellen?

2013 schrieb Nils Minkmar in der Frankfurter allgemeinen Zeitung von der Überforderung der Kinder, die ein Projekt permanenter Optimierung geworden seien. (FAZ 10. 7. 2013)

Optimierung ist jedoch keine Erfindung der Jetztzeit. Nur die Werte und Ziele der Optimierung haben sich geändert.

Detlef Berentzen: „Die Kinder der Industrienationen sind längst Träger von Umsatz und Profit, früh schon formt man den kleinen „Konsumenten“. Was gerade auch für die derzeit immens beschleunigte, weil „digitale“ Kindheit gilt.“

 

Sind selbstvergessene zwecklose Kindheitsmomente vielleicht gar nicht erwünscht? Waren sie jemals erwünscht, jene Momente, in denen alle Möglichkeiten offenstehen, ohne dass die Wirklichkeit, geformt aus dem Streben der Erwachsenen, sofort ihre Grenzen markiert?

Kinder tragen die Welt, die Erwachsenen bloß ihre Bürde schrieb Wolf Dietrich Schnurre in „Der Schattenfotograf“. Das wäre eine Idee, doch leider entspricht sie nicht der Wirklichkeit. Daran ändert nicht einmal,dass 1990 von der UN die Kinderrechtskonvention ratifiziert wurde.

Download unter:

https://unicef.at/fileadmin/media/Kinderrechte/crcger.pdf

Als Berühmtheiten Kinder waren

Im Dienste des Christentums

 

Seine Familie war piemontesischer Abstammung.Er war das älteste von 5 Geschwistern liebte Fußball, Film und Tanzen und war zehn Jahre alt, als 1946 in seinem Heimatland Argentinien Juan Peron erstmals die Wahlen gewann.

Laut einer Nonne, die an seiner Schule war, sei er ein kleiner Teufel gewesen. Früh soll er schon ans Heiraten gedacht haben.

Aus dem Jungen Jorge Mario Bergoglio wurde schließlich doch kein Ehemann und Familienvater, sondern nach einer Chemikerausbildung und der Berufung zum Priesteramt, Papst Franziskus.

 

Sie war der kleine Bleistift, der in der Hand des schreibenden Herrgotts Liebesbriefe an die Welt schickte. Und sie wusste wohl von klein auf, dass man nicht auf eine Führungsperson warten, sondern sie alleine von Mensch zu Mensch pflegen sollte: Die Wohltätigkeit.

Diese, sich der Nächstenliebe verschrieben habende Frau wurde in eine reiche albanische Familie als Jüngstes von drei Geschwistern im damals noch osmanischen Skopje geboren und hieß Agnes Gonxha Bojxhiu. Ihre Familie hatte zwei Häuser und ihr Vater war ein tüchtiger Bauunternehmer, der auch politisch aktiv war. Sie ging in kirchliche Schulen und liebte Schauspiel, Lektüre (besonders über das Leben der Missionare und deren Engagement in Indien) und den Kirchenchor. Sich der Armen anzunehmen, war für die streng gläubige Katholikenfamilie Pflicht. 1918 starb der Vater, als Agnes acht Jahre alt war. Sie wusste früh, dass sie Missionschwester werden wollte und mit 18 Jahren begann sie,ihre Ziele konsequent umzusetzen. Als Mutter Theresa kümmerte sie sich persönlich um die Armen Indiens, bekam den Friedensnobelpreis und wurde nach ihrem Tod heilig gesprochen.

Adel verpflichtet

Das adelige Mädchen wurde 1961 in Sandringham geboren und wuchs auf königlichem Privatbesitz auf. Sie sei recht burschikos und schelmisch gewesen. Mit Acht war sie ein Scheidungskind. „Ich werde niemals heiraten, wenn ich nicht verliebt bin und scheiden will ich mich auch nie lassen.“, meinte sie. Mit dreizehn wusste sie genau, wen sie heiraten wollte und das tat sie auch. Nicht gerade überragend in der Schule, dafür mit starker sozialer Adler und eine leidenschaftliche Tänzerin, brachte sie es bis zur Frau des englischen Thronfolgers und zur Prinzessin, die kleine Lady Diana Spencer.

 

Der Junge stammt aus einer Nebenlinie einer königlichen Xhosa- Familie, in Südafrika. Als Kind hütete er Weidetiere und führte ein naturnahes Leben. Sein Dorf Qunu bestand aus bienenkorbartigen Gebäuden aus Lehm mit Grasdächern, seine Mutter stand drei Hütten vor, die alle unterschiedliche Funktionen hatten: Kochen, Lagern und Schlafen.

Diese Siedungsform nannte sich Kraal. Sein Vater hatte vier Frauen und so war er ein Kind unter dreizehn, die er als gleichwertige Geschwister betrachtete. Die Leibspeise waren Kutteln und er beherrschte den Stockkampf, was unerlässlich für einen afrikanischen Dorfjungen war. Als Tafelklässler trug er die abgeschnittenen Hosen seines Vaters mit Stolz.

Mit neun Jahren wurde er Halbwaise. Man nannte ihn bis zur Beschneidung mit Rolihlahla („Der Aufrührer“), den Namen Dalibhunga bekam er danach mit 16. Er hatte von klein auf einen starken Gerechtigkeitssinn, den ihm, wie er in seiner Autobiografie sagte, als kleiner Junge ausgerechnet ein störrischer Esel vermittelt hatte, den er in Dornen getrieben und der ihn abgeworfen hatte, sodass er zum Gespött seiner Spielgenossen wurde. Er wurde Vorkämpfer gegen Apartheid und Südafrikas erster eingeborener Präsident unter seinem von englischen Methodisten empfohlenen Taufnamen „Nelson“ Mandela.

Ist die Fähigkeit zur Macht in die Wiege gelegt?

 

Der 1952 in St Petersburg geborene Sohn einer Arbeiterfamilie wurde von seinen Eltern nach Strich und Faden verwöhnt und hatte schon als Kind eine Armbanduhr, ein unglaublicher Luxus in der damaligen Sowjetunion. Weniger bekannt ist, dass vor seiner Geburt seine Eltern zwei Kinder verloren hatten. Eines davon war noch im Weltkrieg zu seinem Schutz in ein Kinderheim gekommen und an Diphterie gestorben. Das Andere starb unter ungeklärten Umständen, so Avidan Milevsky in Psychology Today.

 

So wuchs ein kleiner, vielleicht überbehüteter Rabauke als vom Schicksal bestimmtes Einzelkind heran.

Er habe sich im Hof mit anderen Kindern geprügelt und soll in der Schule gerne gepetzt haben. Außerdem habe er mit Tafelschwämmen auf seine Mitschüler geschossen. Seine Mutter hasste seine Lieblingssportart Judo, außerdem soll er einem aufgefundenen Zeugnisheftchen zufolge Singen gehasst und sich im Unterricht entsprechend „schlecht“ benommen haben. Immerhin bekam er in Geschichte Bestnoten und schaffte auch irgendwie eine sehr gute Betragensnote. Außerdem liebte er die deutsche Sprache. Von der Spitze des KGB brachte es der Einzelkämpfer (im wahrsten Sinne des Wortes) bis zum russischen Präsidenten: Wladimir Wladimirowitsch Putin .

 

Ihre Eltern

waren ein evangelischer Theologe und eine Englisch- und Lateinlehrerin, die in Ostdeutschland lebten, aber Kontakt in den Westen hatten. In Berlin Pankow wohnte ihre Oma, mit der sie ihre Vorliebe für Entenbraten teilte und von der sie lernte, Fahrradventile zusammen zu bauen. Dieses kleine Mädchen, Jahrgang 1954, erhielt viel Zuspruch und war in der Schule eine Kanone. Sie soll sogar bei der Bushaltestelle Russisch-Vokabel gepaukt haben. Pragmatisch war sie also immer schon gewesen. Außerdem liebte sie die Natur.

Sie lernte schnell, wie man „dazu gehörte“ und ging zu den Jungen Pionieren. Angela Kaser wurde als Angela Merkel die erste deutsche Bundeskanzlerin.

 

Der Wissenschaft verschrieben

Er war ein mittelmäßiger Schüler, der etwa eine Stunde am Tag der Schule widmete, was wohl seiner Intelligenz zuzuschreiben ist. Seine Noten gehörten zu den Schlechtesten, was nicht gerade seine Intelligenz transparent macht, allerdings wurde er auch „Einstein“ genannt, weil er mit seinen Lehrern aus elementaren Bausteinen Rechenmaschinen herstellen konnte. Aber Bildung lag in der Familie, und sein Vater forschte auf dem Gebiet der Medizin.

Er war das älteste von vier Kindern und wurde 1942 in England geboren. Viel Geld war nicht da, und so fuhr die Familie in einem umgebauten Taxi herum. Gegen den Willen des Vaters beschäftigte Stephen sich mit Physik und wurde der populärste Naturwissenschaftler der Jahrzehnte vor und nach der Jahrtausendwende: Stephen Hawking.

 

Sie war sowohl ein Lehrerkind

(beide Eltern hatten sogar leitende Funktionen) als auch von polnischem Landadel. Als jüngstes von 5 Kindern 1867 geboren, erlebte sie früh schon Kummer. Als sie vier Jahre alt war, bekam ihre Mutter Tuberkulose und so musste sie auf deren Umarmungen, Küsse und Liebkosungen verzichten, ja sie wurde abrupt gestoppt, als sie ihr entgegenflog, nachdem diese von einem Sanatoriumsaufenthalt heimgekehrt war. Später sollte sie zu ihren eigenen Kindern körperlich ein distanziertes Verhältnis haben. Schon in der Schule interessierte Manya, wie sie gerufen wurde, sich für Mathematik und Physik und bekam in allen Fächern hervorragende Noten. Sie lernte so eifrig, dass sich ihre Geschwister einmal einen Streich ausdachten und während sie lernte, hinter ihr ordentlich Sessel auftürmten. Ihren weiteren Bildungsweg musste sie sich hart erarbeiten, weil die Eltern finanzielle Schwierigkeiten hatten.

Sie wurde eine Vorreiterin, obwohl ihre Heimat von Russen besetzt war und Frauen der Zugang zu höherer Bildung oder gar zu akademischen Würden erschwert, wenn nicht gar verwehrt wurde. In ihrer Schule gab es einen doppelten Lehrplan (einen heimlichen, wo polnische Geschichte gelehrt wurde und einen offiziellen, den Russen genehmen). Das belastete sie ziemlich und sie bekam sogar Depressionen. Doch sie setzte sich durch, auch wenn sie bei ihren russischen Lehrern nicht sonderlich beliebt war.

Sie gewann als erster Wissenschaftler überhaupt zwei Nobelpreise: einen für Physik und einen für Chemie. Marié Sklodowska Curie. 

Zu Filmikonen geschmiedet

Mortenson war ihr Geburtsname, berühmt wurde sie unter anderem Namen. Für ihren leiblichen Vater kamen mehrere Männer in Frage. Sie wuchs bei verschiedenen Pflegeeltern und sogar kurz in einem Waisenhaus auf. Ihre Mutter war in die Psychiatrie eingewiesen worden, weil sie „mentale Probleme“ hatte. So rief sie nach eigenen Angaben jeder Frau, die sie sah, nach: „Schau, da ist eine Mama!“ und zu jedem Mann, „Da ist ein Papa“. Sie besuchte sechs verschiedene Volksschulen und liebte es, ins Kino zu gehen. Von ihrem Cousin wurde sie missbraucht, sie stotterte in der Schule, aber sie war im Schreiben von Zeitungsartikeln talentiert und hatte Witz. Die ganz große Karriere machte sie jedoch als Filmikone: Marylin Monroe.

 

Mit drei Jahren wurde dem Sohn eines polnischen Geschäftsinhabers und dessen russischer Ehefrau, in New York ein Auge aufgrund eines Tumors entfernt. Das Glasauge, das er eingesetzt bekam machte aus seinem Gesicht ein unverwechselbares Markenzeichen. Außerdem hatte er einen leichten Sprachfehler, besonders was das „L“ betraf, auch das war in seinem späteren Beruf nützlich, denn es klang ungemein charmant.

Trotz seines Glasauges war er sehr sportlich. Bei einem Baseballspiel soll er es mit den Worten einem Mitspieler in die Hand gedrückt haben: „Du kannst es besser brauchen als ich.“ In Ossining, seiner Heimatgemeinde , spielte er auch schon mal gegen Schwerverbrecher Baseball in Freundschaftspielen im Hochsicherheitsgefängnis Sing Sing.

 

Zu dem Beruf, in dem er Berühmtheit und höchste Auszeichnungen erlangte, fand er erst nach einigen anderen Jobexperimenten, (er hatte sogar das Gymnasium abgebrochen) und zum zerknautschten Paradedetektiv wurde Peter Falk erst spät. Der erste Film der Serie „Inspektor Columbo“mit ihm wurde von keinem anderen als dem jungen Steven Spielberg geleitet, wobei Peter Falk tatsächlich einen ähnlichen Charakter hatte, wie seine berühmte Filmfigur. Muss wohl ein chaotisches, aber sehr zielstrebiges Kind gewesen sein, das Systematik im Kopf hatte.

Abenteurer ohne Grenzen

 

Er war der Sohn eines Brauereibesitzers und einer Zoologin sowie Museumsvorsitzenden in Norwegen. Für die Natur und die Südsee hatte er schon immer eine Schwäche. Das ist dem Einfluss seiner Mutter zuzuschreiben, die auch Völkerkunde studiert hatte.

In einem Gebäude, das zur Brauerei seines Vaters gehörte, schuf er mit sieben Jahren ein Museum mit Schmetterlingen, Muscheln, Lemmingen und Fledermäusen. Die Sommer verbrachte die Familie in einer Blockhütte in der Wildnis wo sich der Junge mit einem Eremiten anfreundete.

Er hatte Angst vor dem Wasser und lernte erst als Erwachsener schwimmen, gottseidank noch früh genug: Mit über fünfundfünfzig Jahren soff er zwei Mal mit seiner Ra, seinem Schilfsegelboot, mit dem er den Atlantik überquerte, fast ab (1969 und 1970).

 

Als experimenteller Archäologe gelangte er zu Weltruhm: Kon Tiki, sein Floß aus Balsaholz brachte ihn nach Polynesien und in das Ansehen der Öffentlichkeit, ebenso wie seine Reise auf die Osterinseln oder nach Aserbeidschan; sein Name ist Thor Heyerdahl.

 

Sie

war die einzige Tochter eines Lehrers, der zudem Hugenotte und Freimaurer war und einer belgischen römisch katholischen Mutter mit sibirisch-skandinavischen Wurzeln und schon als Jugendliche betätigte sie sich als Ausreißerin. Ihr Vater hatte sie mit zwei Jahren eine Exekution der letzten Revolutionäre des Jahres 1848 mit ansehen lassen.

 

Damals soll sie das erste Mal von zu Hause weggerannt sein. Noch vor ihrem 15. Lebensjahr übte sie sich in Fasten und Selbstkasteiung mit 15 brannte sie nach England durch und ein anderes Mal reiste sie auf eigene Faust in die Schweiz. Sie las Bücher über griechische Philosophie, das alte Ägypten und Kabbalismus. Als Erwachsene machte sie eine Ausbildung als Sopranistin und angelte sich einen reichen Ehemann.

 

Ihre Liebe galt Ostasien-Studien und sie war die erste Frau, die Lhasa 1924 mit 56 Jahren unter großen Gefahren betrat, denn die Hauptstadt Tibets war eine verbotene. Sie wurde 101 Jahre alt und wollte 1968 mit 100 noch ihren Reisepass verlängern: Alexandra David Neel, Trägerin des Kreuzes der Ehrenlegion und anderer Auszeichnungen sowie eine Feministin der ersten Stunde.

Wünsche und Gedanken zur Kindheit

Die lange Kindheit, die der Menschheit auch einen evolutionären Vorteil verschafft haben soll, dient dazu, zu garantieren, dass jeder Mensch seine Grundbedürfnisse:

  • Essen, trinken, schlafen
  • nach Sicherheit (wohnen, arbeiten)
  • nach erfüllten Beziehungen
  • nach Anerkennung
  • und nach Selbstverwirklichung

autonom erfüllen kann und zwar so, dass sie auch der tragfähigen Gemeinschaft mit Menschen dient und im Bezug auf die Lebensumwelt ökologisch deren Ressourcen entspricht.

Kinder sollten alle Fertigkeiten erlernen dürfen, die sie sich wünschen und alle hinreichend erprobt und angeeignet haben, die sie unbedingt für Punkt eins brauchen.

  1. Kinder sind keine Rohmasse, die es zu formen gilt. Kinder sind Persönlichkeiten, die nicht des Schliffs bedürfen, um zu funkeln, sondern in erster Linie des Lichtes.
  2. Kinder verdienen Achtung, brauchen positive Impulse, um den richtigen Weg zu finden und ehrliche Reaktionen, um sich nicht zu verirren.
  3. Wir sind nicht klüger als unsere Kinder, denn wir haben die meisten Ressourcen des Mentalen vergessen, die wir als Kinder hatten... Phantasie, unmittelbare Anschauung, Vertrauen in die Kraft des Magisch-Mentalen
  4. Vertraut den Kindern, sofern ihr alles getan habt, dass eure Kinder euch vertrauen.
  5. Verlangt keine Dankbarkeit dafür, dass ihr Eltern seid, aber lehrt sie durch euer Beispiel zu danken.
  6. Versucht keine Fehler zu vermeiden und auch nicht das Richtige zu tun, sondern begleitet eure Kinder, ermuntert sie und lasst sie euren Schutz spüren, aber sie nicht ständig dagegen anrennen.
  7. Passt nicht Kinder einer Gesellschaft an, deren Zukunft ihr nicht kennt, sondern unterstützt sie zu erforschen, was der nächste, global gemeinsam erstrebenswerte Nenner ist.

Das einzige Wissen, das wir gültig von der Liebe haben, ist das, was wir als aufrichtig und uneigennützig geliebte Kinder erfahren haben…

Hinterlasst die Welt mindestens so lebenswert, friedlich und heiter, wie ihr sie gern am Anfang eures Lebens vorgefunden hättet.

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